Ursula im EU-Wunderland
Heimbach-Eifel, 11.07.2019

von der Leyen-verzerrt.jpg Die arme Ursula ist seit Anfang des Jahres 2019 in arge Bedrängnis geraten, denn böse Leute in einem Berliner Gremium, das sich „Untersuchungsausschuss“ nennt, wollen von ihr wissen, warum sie so sehr viel Geld, über 800 Millionen, an kluge Berater ausgegeben hat, die ihr doch hilfreich unter die Arme gegriffen haben, damit Ursula als oberste Chefin der Soldaten ihr kompetentes Ansehen nicht verliert und weiter die Kameraden strammstehen lassen kann.

Geldausgaben für die Ausrüstung der Soldaten sind nicht erforderlich, meint Ursula, bei der fortschreitenden Erderwärmung brauchen die Kameraden nicht mehr viel Klamotten! Die deutschen Soldaten, die in Mali ihren Diensturlaub machen, wo es sowieso so heiß ist, schon mal gar nicht! Es ist ja auch kein Geld wegen der Ausgaben an die Berater mehr übriggeblieben!

Ach ja, auch die Sanierung des Schulschiffes „Gorchfock“ kostet ebenfalls immer noch Millionen, das Geld dafür wird schon der Steuerzahler irgendwie aufbringen können, so das Argument von Ursula! Weitere kleinere Skandale in Ursulas Ministerium belasten die arme noch obendrein. Eigentlich müsste sie wegen ihrer misslichen Lage verzweifelt sein, doch ihre Freunde von der CDU/ CSU trösten sie und bescheinigen Ursula in allen Talkrunden immer wieder: “Frau von der Leyen leistet hervorragende Arbeit“! icon_staun.gif icon_lachen-tropf.gif icon_lachen-tropf.gif
Mittlerweile findet die Öffentlichkeit und die meisten Wähler Ursulas wirken im Verteidigungsministerium überhaupt nicht lustig und sehen ihr Tun als grandiose Fehlleistungen an!

Im Juni 2019 zieht ein Event in Europa alle Aufmerksamkeit auf sich, es findet nämlich die Wahl der europäischen Parlaments-Abgeordneten statt! Den Wählern wird suggeriert, dass der Kandidat, der die meisten Stimmen auf sich vereinigen kann, den Posten des Hohen Kommissars bekleiden wird! 2 Kandidaten und eine Kandidatin stellen sich zur Wahl. Wie bekannt, erhielt der Christdemokrat Manfred Weber die meisten Stimmen.
Es unterlagen Mijnheer Frans Timmermans und Frau Margarethe Vestager aus Dänemark.

Wer nun glaubte, der "Manni" wird nun auch zum „Hohen Kommissar“ ernannt, sah sich getäuscht, denn da sagte Herr Macron aus Frankreich nach Art von SPD Andrea Nahles: „Ätschi bätschi, den will ich aber nicht!“

Nun war guter Rat teuer, es fand ein hick hack zwischen den Länder-Chefs hinter verschlossenen Türen statt, wer denn nun den EU-Thron besteigen darf! Alle drei Wahlkandidaten wurden nun außen vorgelassen! Echte demokratische Verfahren sehen aber anders aus!

Da die Verhandlungen um den hohen Posten noch im Gang waren, witterte Ursula plötzlich Morgenluft. Sie konnte mit einem Schlag alle ihre Sorgen loswerden, wenn sie den Posten in Brüssel bekommen würde, wohin schon mehrere Polit-Nieten abgeschoben wurden!

Auch der letzte Kommissar Juncker war quasi auch nur eine Art Marionette der Mächtigen. Schnurstracks eilte Ursula zu ihrer Freundin Angela, ob sie ihr nicht den hochdotierten Posten in Brüssel verschaffen könnte, sie wäre bestens dafür prädestiniert und Angela sei doch als „Mutti der Asylbewerber“ bekannt und hätte damals 2015 fast 1 Million davon „adoptiert“! So argumentierte Ursula, außerdem hätte sie die Gabe, Probleme einfach wegzulächeln, das Küssen der Kollegen und Kolleginnen würden sie schon noch von Herrn Juncker, oder selbst von Angela, erlernen.

Ende der Satire.

Tatsächlich bringt es die Kanzlerin fertig, dass Herr Emanuel Macron und alle anderen Regierungs-Chefs, einschließlich Ungarns Victor Orban, sich auf Frau von der Leyen als Hohe Kommissarin zu einigen! Der Weg zum EU-Wunderland mit dem hohen Ziel scheint für Frau Ursula von der Leyen frei zu sein, wenn sie dann noch am Dienstag, den 16. Juli 2019 vom EU-Parlament gewählt wird!

Zurzeit tingelt Frau von der Leyen im EU-Parlament in Straßburg, um für ihre Kandidatur zur EU-Kommissions-Präsidentin zu werben.

Das EU-Parlament hat wohl letztmalig die Chance, seine Existenz­berechtigung zu beweisen und zu untermauern, wenn es die Posse um Frau von der Leyen beendet, indem sie ihre Kandidatur abschmettert. Andernfalls gibt es verkehrte Welt in Brüssel und es kontrolliert die Exekutive die Legislative, das kann man dann auch Willkürdiktatur nennen, wo der Wähler wie in totalitären Staaten außen vorgelassen wird!

Schade eigentlich, die Politiker Robert Schumann, Jean Monet, Konrad Adenauer, Willy Brandt, Charles de Gaulle und andere hatten damals zu ihrer Zeit eine großartige Idee von einem demokratisch regierten, vereinigten Europa!

Friedhelm Rubach


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